Apr 12
12
Mar 12
21
Am Sonntag, 11.03.12, fuhren wir in aller Herrgottsfrühe nach Berlin zur 3. Liga Damen indoor. Kirsten, Sophie, eine kränkelnde Jana und meine Wenigkeit. Um 09.00 Uhr stand das erste Spiel gegen Masturbine Potsdam an, für das wir erst einmal wach werden mussten. Nach und nach trudelten nicht nur Franzi, sondern auch unsere von Ali am Vortag angeworbenen Pick-Ups ein: Monika und Mirella vom Unisport Potsdam/aus Potsdam, Lisa von den Huckfressen und Kat(h)arina von Rrrrotor Berlin. Namen wurden ausgetauscht, Strategien geklärt und Unsicherheiten ausgeräumt.
Gegen diese lila Übermacht, wie es schien, wollten wir einfach nur erste Akzente des Tages setzen und uns einspielen. Wider jeglicher Erwartungen klappte dies ziemlich gut und trotz eines anfänglichen Rückstandes fanden wir besser und besser ins Spiel und konnten Masturbine ein paar Punkte abnehmen. Hinzu kam, dass der Potsdamer Versuch, uns mit einer Zonen-Defense unter Druck zu setzen, nicht funktionierte und wir überraschenderweise ruhig blieben und weiter sicher punkten. Ein spannendes Spiel bis zum Schluss, dass dann sehr eng nach einem (oder sogar zwei?) Stallout-Call und einem Turn vor der Potsdamer Endzone glücklicherweise zu unseren Gunsten endete. Schönes frühmorgendliches Ultimate auf beiden Seiten! Und eine Hausaufgabe für Griffin’s: Regelkunde plus Anwendung! Granted. Mit jeweils zwei Spielen Pause hatten wir immer genügend Zeit, uns am Buffet zu verköstigen, abzuschalten, uns besser kennenzulernen und die anderen Teams anzuschauen. Doch eigentlich hatten wir schon nach diesem ersten Spiel mehr erreicht als jemals erhofft.
So konnten wir das Spiel gegen Jena, die große Unbekannte unter allen Mannschaften für uns, locker angehen. Wir schlossen problemlos ans erste Spiel an, waren ruhig und wach und konnten selbst kaum glauben, wie leicht es ging. Zwischenzeitlich wichen wir von unserer Standard-Box ab und streuten die Iso ein, was wiederum gut funktionierte, weil Jena nicht wirklich wusste, wie sie darauf reagieren sollte. Es blieb eng, aber sehr fair und wir hätten auch dieses Spiel gewinnen können. Schließlich schlug uns Jena, auch ein relativ junges Team, welches erst zum dritten Mal (!!) als reines Frauenteam in dieser Besetzung auflief, nicht unverdient mit 13:11.
Gegen FUC Antiserum B, die Lokalmatadoren aus Berlin, wussten wir, dass es hart werden würde: weitaus erfahrenere Spielerinnen, Heimvorteil, und und und. Aber wir wollten ja auch nicht gewinnen, sondern genauso wach und ruhig sein wie in den vorangegangen Spielen und ebensoviel Spaß haben. Check. Fünfmal konnten wir punkten, viermal mehr als Minimalziel. Soll erfüllt und uns nicht unter Wert verkauft. Passt.
Das letzte Spiel war auch das letzte Spiel des Tages. Greifswald gegen Dresden, Griffin’s vs. Undercover. Wir wussten, dass wir nochmal alle Kräfte mobilisieren mussten, zumal uns Monika und Mirella in der Zwischenzeit verlassen hatten, Jana sich aber spielfähig fühlte. So diskutierten und erklärten wir die Dresdner Zonen-Defense und wie wir trotzdem punkten könnten im Detail und was unsere Offense leisten musste. In der Theorie war alles klar, auf dem Feld waren uns die Dresdner dann doch überlegen und konnten so schnell davonziehen. Wir liessen jedoch nicht locker und setzen auch die Dresdner ein ums andere Mal unter druck, was schließlich in drei wertvolle Punkte für uns ummünzte. Das sollte noch wichtiger werden, denn da wir Potsdam besiegt, aber gegen Jena verloren hatten und Jena wiederum gegen die Masturbine das Nachsehen hatte, entschied im Dreiervergleich das bessere Punkteverhältnis. Ein Sieg gegen den späteren Turnier- und Spiritsieger hätte diese Rechenspielerei verhindert. Hätte. Doch wiederum können wir nicht unzufrieden sein mit unserer Mannschaftsleistung, was beachtlich ist, starteten wir doch als zusammengewürfelter Haufen in diese 3. Liga.
Fazit: Ende gut, alles gut. Unglaublich viel Spaß gehabt, schöne Punkte gemacht, über sich selbst hinausgewachsen und mehr denn je eine Grundlage für die Zukunft Frisbeegreifswalds gelegt. Weiter so!
Ergebnis:
1. Dresden
2. Berlin
3. Potsdam
4. Greifswald
5. Jena
Spirit: Dresden
by Linda
Greifswald, 3. Februar, gegen 18:00 Uhr Ortszeit: Auf die Plätze, Stollen, looooos!
Mit der Frisbee auf dem Schoß und Sack und Pack im Kofferraum, machte sich ein Großteil unseres Teams im Auto Convoy auf die lange, doch kurzweilige Fahrt in die Stollenhauptstadt Deutschlands. Dem Duft nach vergangener Weihnacht hinterher jagend, machten wir nach knapp 4 Stunden bei klirrender Kälte auf dem Parkplatz der Sportstätten der TU Dresden stopp und wurden fix in einer viel benutzten Sporthalle (abends um 23 Uhr noch ein Kurs für Zirkusakrobatik?) untergebracht. Doch da hielt es uns nicht lang! Auf der Suche nach einer kulinarischen Abwechslung, wurden wir von Firat keineswegs enttäuscht (gratis Filmvorführung!!!). Doch schon bald trieb es uns tiefer ins Herz Dresdens und ließ uns den Abend mit Bier (oder gerne auch KÜMMELSCHNAPS) ausklingen:
Rückkehr zur Halle Gruppe eins/ Team Griffin’s Lehre: Samstag, 04:00 Uhr
Rückkehr zur Halle Gruppe zwei: Samstag, 07:00!
Erstes Spiel: Samstag, 09:00 Uhr!!! Begegnung 1: Griffin’s Lehre vs. Saxy Divers Leibzschzzz
Motto : „LEUTE, WACHT AUF!!!“
Zunächst fiel es uns nicht leicht mit dem sehr viel ausgeschlaferenem Team aus Leipzig mitzuhalten, doch auch wir ließen uns nicht lumpen ein paar Punkte zu machen und mit ultimativem Spaß ins 14. Stollenturnier zu starten!
Begegnung 2, 10:00 Uhr: Griffin’s Lehre vs Hallörchen
Begegnung 3, 11:00 Uhr: Griffin’s Lehre vs Stoneheads Chemnitz
Mit nur einer Frau auf dem Platz, aber keineswegs im Nachteil (!), hat Chemnitz uns ein hartes, aber faires Spiel geliefert und sympathische Punkte gemacht. Wir haben ihnen genauso geantwortet und in guter Greifswalder Frisbee Tradition ihnen bei Sanddornlikör alles gegönnt („Revenge, Revenge, Revenge!“)
Begegnung 4, 12:00 Uhr: Griffin’s Lehre vs DDfrüh
Begegnung 5, 13:20 Uhr: Griffin’s Lehre vs DJ Dahlem Bärlin
Fazit Tag 1:
Ultimatives Zocken gegen starke Gegner macht Lust auf morgen!!!
Der Vorteil im Frühpool zu spielen, ist eindeutig die viele Freizeit am Nachmittag! Deshalb haben wir uns geschlossen auf den Weg gemacht, um ein bisschen kulturelle Luft zu schnuppern.
Erster Halt: Chinesisches Restaurant gefolgt von Globetrotters! Dieser Outdoor-store kommt einem Erlebniscenter gleich und lies Linda ganz begeistert die Regenkammer und alle anderen in der Kühlkammer die isolierende Qualität ihrer Winterklamotten ausprobieren! Da es in der Kältekammer wärmer zu sein schien, als im Freien, wurde aus unserer ausgiebigen Sightseeing-Tour ein eher zügiger Bummel entlang der Frauenkirche, empor zu den Terrassen, hinunter zum Zwinger und vorbei an der Semperoper, um schnell wieder hinein in ein wärmendes Kaufhaus zu kommen-um was zu tun?- EIS zu schlemmen!
Schnurstraks ging es dann aber doch zurück zur Halle, um entspannt ein paar Scheiben zu werfen bis das besagte Beer Race eingeläutet wurde. Ron und Jochen hatten die Aufgabe die verschiedensten Biersorten voneinander zu unterscheiden, doch gab es kein Ankommen an das Leipziger Team, das dabei eine sehr gute Figur gemacht hat!
Von dem anschließenden ausgiebigem Tanzgelage, haben jedoch nicht mehr viele unseres Teams allzu viel mitbekommen, so dass die meisten relativ frisch und gestärkt (Stolle zum Frühstück!!!) zum ersten Spiel am Sonntag antreten konnten.
Begegnung 1, Sonntag, 5. Februar, 10:30 Uhr: Griffin’s Lehre vs. Schleudertrauma Magdebursch
Hartes, faires und knappes Match gegen die Landeshauptstadt Sachsen-Anhalts.
Begegnung 2, 12:00 Uhr Griffin’s Lehre vs DDHochschulsport
Zwei Uni-Teams trafen aufeinander und haben gezockt und gerockt, was das Zeug hielt- der Sanddornlikör hat dieses Mal verdient sogar noch besser geschmeckt!
Begegnung 3, 14:00: Griffin’s Lehre vs. Stoneheads Chemnitz
Hier war sie, unsere Revenge und was haben wir ihnen abverlangt! Knappe Niederlage, aber ein großartiges Spiel!
Fazit Spieltag 2:
Ultimate spielen heißt Teamgeist zeigen- und das haben Ali, René, Ron, Beto, Jochen, Linda, Franzi, Doris, Lisa, Jana und Sophie getan, egal ob auf dem Platz, beim Preisebasteln oder Sanddornlikörtrinken!!! Am Ende des Tages, nachdem DJ Dahlem sich verdient den ersten Platz geholt hat, bekamen auch wir eine selbstgestalteten Handpuppe mit Stickerei (Frisbee Freunde Dresden) als Preis überreicht. Danke Drehst’n Deckel für kiloweise Stolle, eine rundum gute Versorgung und ein einmaliges Frisbee-Erlebnis in der renommiertesten Sporthalle der Landeshauptstadt Sachsens!
by Sophie
Stefan ist letztes Jahr von Greifswald in den Süden gezogen, und seine Frisbeekunst bei Bamberg Wurfkultur weiter getrieben. Chris ist vor zwei Wochen ebenfalls abgefahren, und daraus ergab sich folgende Geschichte:
ich habe das Wochenende mit Stefan und Bamberg mitgespielt, in der C-Reli, wo die besten 4 Teams sich für die 3. Liga (Süd) qualifizieren. Bamberg hat das Vor-Turnier gewonnen, und ihre Chancen relativ gut eingeschätzt. In unseren Pool schlugen wir DisConnection Freiburg mit nem geilen Comeback, dann haben wir gegen Mugge Hoffenheim verloren. Sie haben 2 der besten Spieler Deutschlands, aber ansonsten mehrere Schwachstellen. Also wars Enttäuschend, dass wir nicht mehr erreichen konnten. Dann kam ein vedammt knappen Sieg gegen die vermeintliche Luschen in der Gruppe, und ein deutlichen Verlust gegen die Skids, inklusiv einige outdoor erste Liga Meister. Das hat gerade so gereicht um in der nähere Auswahl zu kommen. Heute im dritten Pool bin ich blöd gesprungen, bzw blöd gelandet… dann haben wir das Spiel gegen Ultimate am See (Bernard und Rahim, altersdurchschnitt 37) deutlich verloren. An dieser Stelle wars eigentlich vorbei, wir müssten gegen Frankfurt und Bad Raps 2 gewinnen, und dann auf einer dreier Vergleich hoffen… Ich kam zum Anfang der Frankfurter Spiel ausm Krankenhaus, und das Spiel war genial, nie mehr als 2 Punkte Abstand. Die Baybees haben uns von der Sideline unterstützt, und wir habens geschafft, 11-9!! (Für Ali: Axel, Yang, der Spanier und sonst allen waren dabei.) Jetzt wird das letzte Spiel entscheiden, ob wir oder Bad Raps2 durchgehen. Wir spielen in Bad Rappenau, Bad Raps1 sind in tha house. Aber die BRs spielen mit unglaublich schlechten spirit, faulen bei jedem Mark usw, dann waren ALLE andere Teams für Bamberg. Unsere Sideline wurde um ~60 Mann verstärkt, das ganze Spiel war mit Cheers befüllt, entweder für die eine oder die andere Manschafft! Sie haben gefault, wir habens gecallt, sie sind zuerst aus der Ruhe gekommen, und wir haben ein paar gute Defenses geholt, aber lange nur mit 1 geführt (den ersten Anwurf ausgeglichen). Teilweis gabs >30 Pässe für ein Punkt, und die Jungs sind ohne Ende Angebote gelaufen. Am Ende rasteten die BRs aus, und kassierten 2 leichte Punkte für 11-7!! The crowd goes wild!!! Wir haben noch kurz gezittert, weil wenn 2 Spiele beide falsch liefen, dann hats trotzdem nicht gereicht, aber am Ende war alles gut. Zusamenfassung: Bamberg hat sich für die dritte Liga qualifiziert, die in Bad Rappenau veranstaltet wird, ohne die BRs =D
Dec 11
3
Oct 11
9
Jul 11
27
Alles mitgenommen, was drin war.
Weiter so!
Jul 11
20
Jun 11
2
Die Verteidigung war das Fundament für den Erfolg. Oder eine Mauer, an dem kein Gegner vorbei kam. Auf jeden Fall war die frontale Deckung ein starkes Bauteil, mit dem alle Teams ihre Probleme hatten. Die Offensive war so langweilig wie es sich gehört, wenig Risiko und wenige Fehler.
Das soll nicht heißen, dass es leicht war! Laufstarke Gegner und gute Werfer haben die Spiele immer wieder eng gemacht. Spaß und Spirit gabs in große Mengen. Aber am Ende konnte man nur staunen, wie weit die Griffins gekommen sind, um ein passendes Abschied für Stefan zu erzielen.
P.S. ich möchte mich bei den Pussies für die Rede bei der Siegerehrung entschuldigen. Ich kann nur sagen, beim ersten mal hat man’s noch nicht drauf. Vielen dank für ein wirklich tolles Turnier.